Wildlebensraumberatung am AELF Deggendorf-Straubing

Feldhase

© M. Schäf

Die Wildlebensraumberatung an unserem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Deggendorf-Straubing unterstützt das Ziel, typische Strukturen, Tier- und Pflanzenarten in der offenen Kulturlandschaft und in den Übergängen zum Siedlungsbereich zu erhalten und zu verbessern.

Sie ist Ansprechpartner und Berater für Landwirte konventionell und ökologisch wirtschaftender Betriebe, Jäger und Jagdgenossen, Imker, Verbände, Kommunen, Bürger sowie weitere interessierte Akteure. Sie unterstützt diese bei der Gestaltung und Umsetzung von geeigneten Maßnahmen.

Persönlicher Wille und praxisbezogene Beratung wichtig
Entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen sind der persönliche Wille aller Beteiligten und eine praxisbezogene Beratung. Durch gemeinsames Handeln von Landwirten und weiteren lokalen Akteuren lassen sich wertvolle Lebensräume entwickeln.

Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm
Ob Blühflächen am Waldrand oder in der Feldflur, Hecken, artenreiches Grünland, Streuobst, Zwischenfruchtanbau in der kargen Jahreszeit - eine Fülle an Maßnahmen fördert die Biodiversität in Bayern. Das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) bietet finanzielle Unterstützung zur Umsetzung gezielter Maßnahmen.

Projekte und Veranstaltungen

Es geht nur miteinander - Landwirte und Jäger retten gemeinsam junge Wildtiere

Oft sind sie sich nicht grün, aber wenn es um die Rettung junger Wildtiere geht, zeigen Landwirte, Jäger und Naturschützer seit vielen Jahren Einigkeit. Maßgeschneiderte Konzepte für den Schutz von Kitzen, Junghasen und Brutgelegen schlägt Wildlebensraumberater Hans Laumer vor. Bei einem Ortstermin im Juli 2022 in Semmersdorf (Landkreis Straubing-Bogen) zogen Betroffene Bilanz. Seit rund 20 Jahren kümmern sie sich in den Gemeinden Rattiszell, Haselbach, Konzell, Mitterfels, Stallwang, Rattenberg und Neukirchen bei Bogen ehrenamtlich darum, dass während der Wochen, in denen Wiesen gemäht werden und Getreide gedroschen wird, möglichst kein Tier durch landwirtschaftliche Maschinen verletzt und getötet wird.
Wichtigstes technisches Hilfsmittel, um die Tiere aufzuspüren, ist heute die Drohne. Alle Beteiligten waren sich einig: Es geht nur miteinander. Das A und O ist eine gute Absprache und Planung von Mäh- und Druschterminen und Drohneneinsatz.
Teilnehmende
Was dabei alles zu beachten ist, davon berichteten Simon Haimerl, Kreisgruppenvorsitzender der Kreisgruppe Bogen des Bayerischen Jagdverbandes, Vollerwerbslandwirt Gerhard Fuchs, Tobias Attenberger, technikaffiner Junglandwirt im Vollerwerb, Ludwig Zollner, Hegeringleiter Mitterfels, Josef Schütz, Jagdvorsteher in Rattiszell, Hans Maurer vom Hegering Konzell und stellvertretender Kreisgruppenvorsitzender im Bayerischen Jagdverband, Robert Fuchs, Vorsitzender des örtlichen Rehkitzrettungsvereins und Wildtierberater Hans Laumer.

Kurzfilm

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