Feldtag von AELF und Maschinenring
Direktsaat von Zwischenfrüchten
Zoombild vorhanden
© Dr. Anita Lehner-Hilmer, AELF DS
Um die Direktsaat von Zwischenfrüchten ging es beim August-Feldtag des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing mit dem Maschinenring Straubing-Bogen. PflanzenbauberaterJosef Haslbeck und Betriebsleiter Martin Kerscher führten in das Thema und den Betrieb ein.
Anpassung an Extremwetterlagen
Immer häufiger auftretende Wetterextreme, insbesondere im Hochsommer, machten spezielle Techniken für die Aussaat von Zwischenfrüchten erforderlich, hieß es. Bei der Direktsaat werde - anders als beim herkömmlichen Verfahren - ohne vorhergehende Bodenbearbeitung die Zwischenfruchtsaat umgehend nach der Ernte gesät.
Zahlreiche Vorteile
Kerscher erklärte, warum er auf diese Technik umgestellt hat und welche Vor- und Nachteile sich daraus ergeben: Mit dem System sei eine wassersparende Bearbeitung möglich. Ein weiterer Vorteil sei die Kosteneinsparung durch die reduzierten Überfahrten. Die Tragfähigkeit der Böden nehme zu und durch die ganzjährige Bodenbedeckung trage das System zum Erosionsschutz bei Starkregen bei. Eine Herausforderung seien Mäuse, die die Saat schädigen könnten. Um diese zu bekämpfen, stelle er Sitzstangen für Greifvögel auf.
Vorgestellt und live vorgeführt wurden: John Deere 750a, Horsch Avatar, Sky Easydrill, Horizon DSX, Weaving GD, Agrisem Boss, Novag T-Force, Eigenbaulösung Arnold, Köckerling Ultima und Simtech T-Sem. Die Besucher begutachteten das Aussaatergebnis aufmerksam. Abschließend sprach Christoph Gutscher von farm2farm über das Thema Zwischenfrucht.

