Chorgesang und Lesung im Wald
Waldkonzert auf der Rusel

Waldkonzert Chor

Chor "luvenes Cantores"

Musik und Lesung zum Klimawandel

Am so genannten „Ort der Stille“ auf der Rusel lauschten rund 130 Menschen einem kostenfreien Konzert der besonderen Art. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing hatte am Sonntagabend, den 24. Juli 2022, in den Wald geladen, der an diesem Platz wie ein Amphitheater anmutet.

Musik unterm Blätterdach

Unter den Bäumen, stehend, auf Steinen oder dem Waldboden sitzend, hingen die Zuhörerinnen und Zuhörer den Gedanken der Lesungen und des Chorgesangs nach. Den musikalischen Part gestalteten Instrumentalistinnen und der Chor „Iuvenes Cantores“ des St.-Gotthard-Gymnasiums Niederalteich unter der Leitung von Bernhard Falk.
Sophia Eichinger auf der Flöte eröffnete mit einem Solostück von Debussy das Konzert. Debussys Musik, die in hohem Maße von Naturklängen inspiriert ist, fügte sich in die leisen Waldgeräusche ein. Die Lieder der „Iuvenes“ thematisierten die Natur. Anna Sebastian (Geige), Hannah Eckl (Geige), Franziska Segl (Klarinette), Anna-Lena Olschak (Gitarre) und Svenja Klein (Gitarre, Gesang) spielten Solostücke.

Lesung inmitten alter Bäume

Dazwischen gab es drei Lesungen aus der Genesis (vorgetragen von Frater Vinzenz), dem Weltklimabericht (David Huml) und aus Veröffentlichungen von „Fridays for Future“ (Hannah Seider, Katharina Kribitzneck, Christoph Eckl). An dem zauberhaften Ort war die Sorge um den Wald greifbar. Denn die Auswirkungen des Klimawandels sind allenthalben deutlich spürbar.
Waldkonzert Rusel
Das empfindliche Ökosystem gerät durch die steigenden Temperaturen ins Ungleichgewicht. Trockenheit und Schädlinge setzten den Bäumen zu, deren Anpassungsmöglichkeiten der rasanten Entwicklung nicht standhalten können. Forstexperten mühen sich unter anderem, Baumarten zu finden und zu pflanzen, die besser mit den neuen klimatischen Bedingungen zurechtkommen, und so die Wälder anzupassen.