Erstes "Regionaltisch"-Treffen zur Vernetzung am 7. Februar
Mehr (bio-)regionale Lebensmittel in Gemeinschaftsverpflegung

Köchin bestückt Nachtischschale mit Obststücken

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Geschätzte 1,8 Millionen Mittagessen werden in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in Bayern jeden Tag gekocht. Dies ist ein riesiger Absatzmarkt für Produkte aus der unmittelbaren Nähe. Im Januar 2020 hat der Bayerische Ministerrat beschlossen, den Warenanteil regionaler und bioregionaler Lebensmittel in staatlichen Kantinen auf 50 Prozent zu erhöhen. Bis zum Jahr 2030 sollen kommunale und öffentliche Kantinen folgen.

Dieser Beschluss der Staatsregierung ist nicht verpflichtend. Doch bietet die Landwirtschaftsverwaltung das Forum, damit interessierte Landwirte, Verarbeiter, Köche und Leiterinnen von Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung ins Gespräch kommen können

"Diese 50 Prozent sind ein ehrgeiziges Ziel in der jetzigen, von Inflation geprägten Situation, aber auch eine große Chance, mehr verlässliche Lieferketten in der Region zu schaffen", sagt Behördenleiter Josef Groß.
Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen, die bereits auf regionale Erzeugnisse zurückgreifen, hätten die Erfahrung gemacht, dass der Preis regionaler Erzeugnisse weniger stark differiert als gedacht, stellt Kerstin Fischer fest, Ansprechpartnerin der Initiative. "Ein solches Vorhaben kann keine Hau-Ruck-Aktion sein, sondern muss sich entwickeln, die interessierten Akteure mitnehmen und von ihnen weiterentwickelt werden."
Termin
Das erste Regionaltisch-Treffen findet am Dienstag, 7. Februar 2023, von 14 Uhr bis 16:30 Uhr statt.
Veranstaltungsort
AELF Deggendorf-Straubing, Kolbstr. 5a in Straubing
Inhalt
Wir stellen die Kampagne vor. Außerdem sollen der Austausch und die Vernetzung zwischen landwirtschaftlichen Erzeugern, regionalen Verarbeitern und Verantwortlichen der Gemeinschaftsverpflegung im Vordergrund stehen.
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