Weihnachtsaktion der Studierenden der Landwirtschaftsschule
Lebensmittel aus Eigenanbau für die Straubinger Tafel

Gruppe mit EinkaufswagenZoombild vorhanden

© Elisabeth Ammer

Alle Jahre wieder engagieren sich im Advent die Studierenden der Landwirtschaftsschule Straubing sozial, so auch in diesem Jahr. Das erste und dritte Semester spendete der Straubinger Tafel Lebensmittel wie Kartoffeln und Gemüse, die die jungen Frauen und Männer auf ihren Familienbetrieben erzeugen. Dazu kamen Produkte von weiterverarbeiteten Betrieben wie Mehl, Zucker und Milchprodukte sowie Brennholzbündel.

Straubinger Tafel unterstützt 1500 Bedürftige
Initiiert hatte die Aktion Dr. Korbinian Scherm, der Leiter des dritten Semesters. Ihm waren die Schlange stehenden Menschen vor den Türen der Straubinger Tafel aufgefallen. Berichte über in Folge der Inflation in Not Geratene taten ein Übriges. Sichtlich erschüttert waren die jungen Landwirtinnen und Landwirte dann auch, als sie vom Leiter der Tafel, Franz Christowiak, während eines Rundgangs erfuhren, dass in Straubing derzeit rund 1500 Menschen, 510 davon Kinder, versorgt würden. Bei diesen reiche das Einkommen nicht für die tägliche Versorgung mit Essen.
Sach- und Geldspenden stets willkommen
Christowiak und sein Team aus ehrenamtlichen Helfern könnten jede Spende in Sach- oder Geldform brauchen. Die Preissteigerungen würden vielen Familien arg zusetzen, so dass die Not bei älteren, aber auch jungen Leuten und Kindern zunehme, sagte der Tafel-Leiter. Semestersprecher Ludwig Schweiger sprach wohl vielen aus der Seele, als er einräumte, dass der Blick hinter die Kulissen der Straubinger Tafel ihnen erst verdeutlichst habe, wie viele Menschen auch in unmittelbarer Nähe Hilfe benötigen.